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Bremen und Bremerhaven

Prozessautomatisierung in Bremen

Bremen ist Zulieferer- und Logistikstadt. Das prägt die Bürovorgänge: Die großen Kunden geben das System vor, der Standardfall läuft über die Schnittstelle – und die Ausnahmen macht seit Jahren jemand von Hand. Genau an diesem Rand setze ich an. Anfahrt aus Oldenburg 45 Minuten, ohne Berechnung.

45 Minuten Anfahrt, keine Kosten Auch Bremerhaven und das Umland
Lieferabruf eines Großkunden Beispielvorgang
  • Abruf trifft ein, Standardfall über die Schnittstelle0 s
  • Abweichende Menge oder Termin: Mail statt Datensatzbei 14 %
  • Mail auslesen, Position und Termin herausziehen6 s
  • Gegen den offenen Auftrag prüfen, Differenz ausweisen2 s
  • Disposition entscheidet und bestätigt2 min
11 minvorher je Abweichung
2 minheute je Abweichung
0Eingriffe in die Schnittstelle

Region

Der Bremer Fall: die Ausnahme neben der Schnittstelle

In Oldenburg treffe ich Betriebe, bei denen zwischen zwei Programmen gar keine Verbindung besteht. In Bremen ist es meistens umgekehrt: Es gibt eine Anbindung an den Großkunden, sie deckt achtzig bis neunzig Prozent ab, und der Rest läuft über ein Postfach. Genau dieser Rest kostet Zeit, weil er unregelmäßig kommt, dringend ist und niemandem zugeordnet werden kann.

Das ist ein dankbarer Fall, denn die Daten sind schon strukturiert. Ich fasse die bestehende Anbindung nicht an – wer an einer laufenden Kundenschnittstelle bastelt, hat ein anderes Problem als zu wenig Zeit. Automatisiert wird ausschließlich der Weg daneben: das Postfach, in dem die Abweichungen landen.

Typisch für Bremen und das Umland sind außerdem Vorgänge an der Grenze zur Logistik: Frachtpapiere abgleichen, Lieferavise erfassen, Zollunterlagen zusammenstellen, Wareneingänge quittieren. Alles Text, der von außen kommt und in ein internes System muss – die Aufgabe, für die ein Sprachmodell tatsächlich taugt.

Ehrlich gesagt

In Bremen haben Sie die Auswahl. Wann bin ich der Falsche?

Anders als im Umland gibt es hier Systemhäuser, Beratungen und Entwicklungsfirmen in Reichweite. Das ist gut für Sie und heißt, dass ich Ihnen sagen sollte, wann einer davon besser passt:

Wenn Sie mehrere Vorgänge gleichzeitig angehen wollen. Ich mache einen je Sprint, nacheinander. Wer im Frühjahr fünf Abläufe umstellen will, braucht ein Team.

Wenn Sie eine Rufbereitschaft brauchen. Bei einem Vorgang, der nachts oder am Wochenende laufen muss und dessen Ausfall sofort weh tut, ist ein Ein-Personen-Betrieb das falsche Gegenüber. Ich überwache, aber ich bin keine Hotline.

Wenn die Aufgabe eigentlich Softwareentwicklung ist. Ein Portal für Ihre Kunden, eine App, ein Produkt – das ist ein anderes Handwerk.

Wenn Ihr Konzern die Werkzeuge vorgibt. Manche Bremer Betriebe gehören zu Gruppen mit eigener IT-Richtlinie. Dann klären Sie zuerst, was überhaupt erlaubt ist; sonst bauen wir etwas, das die Konzern-IT hinterher abschaltet.

Bleibt der Fall, für den ich gemacht bin: ein einzelner wiederkehrender Vorgang, der jede Woche Stunden frisst, den niemand für wichtig genug hält, um ein Projekt daraus zu machen. Dafür brauchen Sie kein Systemhaus, sondern jemanden, der sich drei Wochen darum kümmert und dann wieder geht.

Einzugsgebiet

Wo ich ohne Anfahrtskosten hinkomme

Bremen liegt 45 Autominuten von Oldenburg entfernt und damit deutlich innerhalb des Umkreises von 100 Kilometern. Für die Aufnahme bin ich einen Vormittag bei Ihnen, danach zweimal für je eine Stunde – alles ohne Fahrtkostenrechnung.

Ebenfalls ohne Berechnung: Bremerhaven, Delmenhorst, Achim, Osterholz-Scharmbeck, Syke, Weyhe, Stuhr, Verden, Rotenburg, Nordenham und Brake.

Für Bremen selbst gilt das ohne Einschränkung – 45 Kilometer sind nah. Bei den weiter entfernten Orten dieser Liste nehme ich einen einzelnen Prozess-Check nur an, wenn ein Sprint ernsthaft in Frage kommt; warum, steht auf der Preisseite.

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Kontakt

KÜSTENTECH
Hooger Weg 6
26131 Oldenburg

015678 476506
moin@kuestentech.de

Kein Büro in Bremen – Termine finden bei Ihnen im Betrieb statt. Das ist ohnehin der einzige Ort, an dem eine Aufnahme etwas bringt.

Erster Schritt

Ein Prozess-Check für 1.200 €: ein Vormittag Aufnahme, bis zu fünf Vorgänge gemessen, danach ein Bericht mit Rangliste und begründeten Absagen. Wird angerechnet, wenn Sie danach beauftragen. So sieht er aus.

Häufige Fragen

Was Bremer Betriebe fragen

Welche Datenschutzaufsicht ist für uns zuständig?

Für einen Betrieb mit Sitz in Bremen die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen – nicht die niedersächsische Behörde, die für mich zuständig ist. Das ist kein Problem, aber es ist der Grund, warum im Auftragsverarbeitungsvertrag Ihre und meine Aufsicht getrennt genannt werden. Die Unterlagen für Ihr Verarbeitungsverzeichnis bekommen Sie vor Projektbeginn.

Unser Kunde schreibt uns vor, welche Systeme wir nutzen. Geht das trotzdem?

Meistens ja, weil ich die vorgeschriebene Anbindung gar nicht anfasse. Automatisiert wird der Weg daneben – das Postfach, die Ablage, die Liste, die jemand pflegt. Wenn Ihr Kunde vertraglich vorgibt, welche Software Sie im eigenen Haus einsetzen dürfen, klären wir das im Erstgespräch, bevor irgendetwas gebaut wird.

Wir haben ein Systemhaus. Kommen Sie sich in die Quere?

Nein, und ich brauche es sogar. Ihr Systemhaus verwaltet Rechte, Server und Zugänge – ich brauche dort einen Ansprechpartner für zwei bis drei Stunden. Wenn es die Automatisierung anschließend selbst betreiben will, ist mir das recht: Die Dokumentation ist genau dafür geschrieben, und der Quelltext gehört Ihnen.

Gibt es in Bremen eigene Förderprogramme?

Das Land Bremen hat eigene Programme für Digitalisierungsvorhaben, deren Bedingungen sich regelmäßig ändern. Ich bin kein gelisteter Berater, stelle keine Förderung in Aussicht und rechne nicht darüber ab. Fragen Sie die Handelskammer Bremen oder Ihren Steuerberater – und beauftragen Sie nichts in der Annahme, dass eine Förderung schon kommen wird.

Arbeiten Sie auch für Betriebe in Bremerhaven?

Ja, ohne Aufschlag. Die Anfahrt ist eine gute Stunde und damit noch im Umkreis. Für Vorgänge rund um Hafen und Umschlag gilt derselbe Grundsatz wie überall: Erst wird gemessen, dann entschieden. Wenn sich ein Vorgang nicht lohnt, sage ich das nach zwei Wochen – dann haben Sie 1.200 € ausgegeben und einen Bericht, den Sie behalten.